Sehenswürdigkeiten Mallorca

Mallorca: Entdecken – Erkunden – Erleben – Genießen
Gehen sie mit uns hier auf dieser Seite auf Entdeckungsreise zu geschichtsträchtigen Orten und erkunden sie die Vielfalt des Lebens auf Mallorca, ob in Museen oder historischen Ausgrabungen.
Erleben sie herrliche Tage an langen Stränden oder in kleinen verträumten Buchten.
Nehmen sie teil an mallorquinischen Volksfesten oder besuchen einen der vielen Wochenmärkte. Genießen sie die mallorquinische Küche und den guten mallorquinischen Wein in hervorragenden Restaurants oder in kleinen Gaststätten in den Dörfern. Mallorca hat wirklich für jeden etwas zu bieten.

Porto Christo
- Porto Christo liegt an der Ostküste von Mallorca.
Mit dem Mietwagen sollte man durch den Ort Port Christo fahren und am Parkplatz am Hafen links vorbei bis zum Kreisverkehr und dort sieht man bereits eine große Freifläche, die als Parkplatz ausgeschildert ist.
Von hier hat man dann nur wenige Gehminuten zur Bucht von Porto Christo. In der Bucht befinden sich der Hafen, der sich dann an einem Kanal fortsetzt und auch eine kleine Promenade und ein Sandbadestrand.
Der Yachthafen von Porto Christo gehört zu den schönsten Häfen der Insel Mallorca. Am gesamten Hafen sind zahlreiche kleine Restaurants der unterschiedlichsten Kategorien, von denen man das Aus – und Einlaufen der Yachten beobachten kann. Vom Hafen kann man dann auch wunderbare Rundfahrten mit Schiffen unternehmen die sehr gefragt sind, besonders bei Familien mit Kindern, die Ausfahrten mit den Glasbodenschiffen.

Beide Seiten des Kanals sind am Ufer begehbar. Vorn am Kanal ist ein schöner Spielplatz für Kinder. Auf der gegenüberliegenden Seite, der Ostseite, befindet sich der Club Nautico, mit Restaurant und Bar. Der Club Nautico bietet Anlegeplätze und damit verbunden weitere Dienstleistungen für die Yachtbesitzer. Wenn man den Weg an der Ostseite fortsetzt, kommt man über Treppen auf eine Straße oberhalb des Hafens und nach links gewandt entdeckt man dann das Aquarium, welches 1974 eröffnet wurde. Hier können sie die Unterwasserwelt besonders des Mittelmeeres bewundern. Der Eingang ist sehr gut ausgeschildert. Wenn man die Straße weiter geht stößt man auf einen Wachturm aus dem Jahr 1577. Auch in der Altstadt von Porto Christo sollte man einen kleinen Bummel machen. Es gibt sehr schmale Gassen mit kleinen Läden und Restaurants. In den letzten Jahren ist die Nachfrage der Touristen nach Porto Christo entschieden gewachsen und die Stadt entwickelt sich zu einem lebhaften Ferienort. Von hier aus kann man auch zahlreiche Ausflüge in die Umgebung unternehmen, nachzulesen in einem speziellen Reiseführer Mallorca.

Cuevas de Arta

Fährt man von Arta in südöstlicher Richtung zum Meer kommt auf einer Landstraßein das Küstengebiet von Cap Vernell. Die Straße wird hier flankiert von hohen Felsen auf der einen Seite und den steilabfallenden Felsen zum Meer. Man hat von dieser Straße einige sehr schöne Aussichtpunkte auf das Meer. Nach einigen Kilometern ist dann auf der linken Seite ein ausgeschilderter Parkplatz und man hat von dort dann noch ca. 200 m bis zu den Tropfsteinhöhlen von Arta. Dort angekommen fällt einem als erstes der große Eingang im Felsen auf, der durch eine imposante Treppe zu erreichen ist. Wenn man dann den Eingang erreicht hat kommt man bereits in den Felsen. Der Eingang ist mit einem großen Rundbogen des Felsens überspannt. Es geht dann direkt in den Felsen herab und dann in die Höhlen. Durch diese Höhlen führt ein Gang mit einer Länge Ausdehnung von ca. 500 m. Im Innern der Höhlen ist eine beständige Temperatur von 18 Grad vorhanden. Diese Tropfsteinhöhlen in Spanien bieten sehr zahlreiche Gebilde von Figuren, die durch Stalagtiten und Stalagmiten geformt wurden. Besonders beeindruckend ist die Höhe der Höhlen.

Ermita de Betlem

Von Arta aus fährt man eine 9 km lange Serpentinenstraße zur Ermita de Betlem. Mit mäßiger Geschwindigkeit lässt sich die schmale Straße sehr gut mit dem Mietauto fahren. Man sollte aber besonders die Hinweisschilder, die auf Tiere auf der Straße hinweisen, beachten. Auch Radsportler und Radwanderer nutzen diese Straße und bergab erreichen sie hohe Geschwindigkeiten und werden in den Kurven bis auf die Straßenmitte heraus getragen. Bei der langsamen Fahrt hat man teilweise sehr schöne Aussichten in die Mallorca Natur und bis zur Bucht von Alcudia.

Nicht weit vom Klosterberg auf einer Anhöhe sollte man den Mietwagen unbedingt kurz anhalten und einen Blick auf das Kloster richten. Hier ist man beeindruckt von der schönen Lage. Während der Fahrt kann man die Natur genießen, denn Olivenbäume, Wiesen mit Kühen und Schafen und bunte Blumen begleiten uns bis zum Kloster, welches als kleinste Einsiedelei gilt. Durch ein Tor führt dann der Weg zur kleinen Kapelle und zum Klosterhof. Sollte das Tor einmal geschlossen sein ist es aber nicht verschlossen und man kann ungehindert eintreten. Oben betritt man dann die kleine Wallfahrtskapelle. Hier oben herrscht absolute Stille und Ruhe, weil nur wenige Touristen finden bei den Reisen Mallorca den Weg zu diesem Kleinod auf sich nehmen.
Außerhalb der Kapelle kann man dann einen hervorragenden Blick in die Landschaft werfen, besonders auf die Bucht von Alcudia. Unterhalb des Klosterberges wachsen Obstbäume und wird Gemüse angebaut und Ziegen weiden auf den Grasflächen. Dieser Aufenthalt hat uns einen
der schönsten Flecken der Insel Mallorca gezeigt.

Êingang Kloster Kloster Altar Klosteransicht
Klosteransicht Klosteransicht Kloster Gärten

Lluc

Das Kloster Lluc liegt inmitten der Serra Tramuntana. Von Selva kommend fährt man auf einer gut ausgebauten Serpentinenstraße durch herrliche Steineichenwälder. In dieser grünen Natur liegt eingebettet von steilen Bergen die Klosteranlage Lluc.

Die Klosteranlage wird von sehr vielen Touristen als eine der besonderen Sehenswürdigkeiten Mallorca, aber auch von vielen Einheimischen besucht. Der Besuch des Kloster Lluc ist auch für Familien mit Kindern möglich, denn in unmittelbarer Nähe des Eingangs befindet sich ein Kinderspielplatz. In direkter Nähe des Klosters ist ein großer Parkplatz und ein Restaurant für einen Schnellimbiss. Durch eine Toreinfahrt gelangt man dann in den Innenhof des Klosters. Gegründet wurde das Kloster Lluc Mitte des 13. Jahrhundert. Im Kloster direkt sind einige Räume als Museum genutzt, in denen viele unterschiedliche Exponate gezeigt werden. Auch eine Sammlung mit zeitgenössischer Kunst ist zu betrachten.

Ein besonderer Höhepunkt des Aufenthaltes in der Klosteranlage ist der Besuch der Kirche. In der Kirche ist hinter dem Hochaltar die berühmte Jungfrau von Lluc in einem Schrein zu sehen.

Die Jungfrau von Lluc zieht seit Jahrhunderten die Mallorquiner an, die sie verehren. Sie wird wegen ihrer dunklen Färbung auch die schwarze Madonna genannt. Die Statue der Jungfrau von Lluc erhielt im August 1884 den Segen des Papstes und wurde zur Schutzpatronin von Mallorca.
Ein weiter Höhepunkt eines Besuches ist es, den Knabenchor singen zu hören. Jeden Tag gegen 11.00 Uhr (außer der Schulferien) kann man den Chor erleben. Dieser Knabenchor verfügt über jahrhundertlange Tradition, denn seine Existenz wird im Jahr 1531 bestätigt. Der Knabenchor wird wegen seiner blauen Soutanen als Blavets bezeichnet. Erwähnenswert sind auch die Denkmäler für den Prior Joaquim Rosello i Ferra und des Bischofs Campin. Das Kloster wird auch heute noch als Pilgerherberge genutzt. Nach dem Rundgang haben sie die Möglichkeit die gastronomischen Einrichtungen des Klosters zu nutzen bzw. in den Andenken - Läden Souvenirs zu erwerben Interessant sind auch Wanderungen in die Umgebung des Klosters. Sie bieten vor allem Naturliebhabern eine imposante Landschaft.

Lluc Kloster Kirche Kloster Lluc Innenhof Denkmal Prior Joaquim Rossello i Ferra
Altar der Klosterkirche Fliesenbild im Kloster Lluc Kloster Säule
Kirchenkuppel des Klosters Kloster Geschichte Zugang zu den ehemaligen Pilgerherbergen

Manacor

Manacor ist die zweitgrößte Stadt der Insel Mallorca. Sie hat ca. 25.000 Einwohner.
Bekannt ist die Stadt insbesondere durch die Industrie, besonders durch die Möbelproduktion. Aus Palma kommend entdeckt man kurz hinter der Stadteinfahrt auf der rechten Seite eine der wichtigsten Fabriken der Stadt, die Fa. Majorica. In dieser Fa. werden in einem umfangreichen Verarbeitungsprozess Kunstperlen hergestellt.

Das Verfahren zur Herstellung dieser Perlen ist geheim. In der Schauhalle kann man die Herstellung der Perlen sehen und auch verschiedene Stufen der Weiterverarbeitung bis zum Polieren. Die fertigen Perlen unterscheiden sich kaum von den echten Perlen. Interessant ist es auch die zahlreichen Vitrinen zu besichtigen, in denen wertvolle Anfertigungen von Schmuck mit Perlen zu betrachten sind. Sie haben hier auch die Möglichkeit Perlen zu erwerben, aber der Preis ist nicht wesentlich günstiger, wie bei echten Perlen, da sie unempfindlicher gegen äußere Einflüsse sind. Die Perlen der Fa. Majorica sind über Mallorca hinaus weltweit bekannt.

Neben der Fa. Majorica befindet sich der Fabrikverkauf und das Museum Oliv Art. Hier werden viele Produkte angeboten, die aus Olivenholz hergestellt werden. Man findet hier Spielzeug, Küchengerätschaften, Souvenirs und alles aus Olivenholz hergestellt. Viele Touristen bringen von hier Andenken mit nach Hause.

Den Besuch von Manacor sollte man aber nicht am Stadtrand beenden, weil auch die Stadt direkt einige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Durch die Römer wurde bereits eine Ansiedlung gegründet. In das Ausflugsprogramm sollte man in Manacor den Besuch der Kirche Dolors de Nostra Senyora mit dem 84 m hohen Turm, den man bereits aus der Ferne bei der Anfahrt sieht, einbeziehen. Bei einem Spaziergang kann man sehr schöne alte Häuser entdecken. Das ehemalige Dominikanerkloster oder die Reste einer alten Stadtbefestigung geben Auskunft über die Entwicklung der Stadt Manacor. Sollten sie Montags in die Stadt kommen ist auch der Markt interessant. In den Hallen des Marktes werden Obst und Gemüse aus ganz Mallorca angeboten. In der Innenstadt gibt es viele kleine Restaurants, die zum Verweilen einladen.

 

Glasbläserei Gordiola

Wenn man von Palma mit dem Mietwagen in Richtung Manacor fährt, sieht man nach einigen Km auf der linken Seite ein Gebäude mit einem Turm und die Aufschrift Museum.
Sie fahren dann weiter bis zur Abfahrt Algaida und biegen in Richtung Museum ab.
Vor der Glasbläserei befindet sich ein Parkplatz, der auch von Touristenbussen genutzt
wird. Vom Haupteingang kommt man dann geradeaus in den Produktionsraum der Glasbläserei. Hier erhält man einen Eindruck von der Herstellung der Glasprodukte. Es ist beeindruckend, wie aus heißem Glas filigrane Tierfiguren, Vasen und andere wertvolle Erzeugnisse entstehen. Verschiedene Stilrichtungen der Glasherstellung fließen hier zusammen. Man erhält hier aber auch einen Eindruck von der anstrengenden Tätigkeit eines Glasbläsers. Direkt aus dem Arbeitsraum geht es in den Innenhof der Anlage. Vom Innenhof mit einem alten Brunnen führt eine Treppe in das kleine Museum. In diesem kleinen
Museum werden antike Glaswaren gezeigt und man kann wunderbar bemalte Glasfenster
betrachten. Im vorderen Teil der Glasbläserei sind Verkaufsräume eingerichtet, in denen
man günstig Erzeugnisse, die in der Glasbläserei gefertigt wurden, kaufen kann. In den
Sommerferien ist hier sehr viel Betrieb, denn viele Gruppen besichtigen die Glasbläserei
Gordiola.

Innenhof der Glassblässerei
Glassbläser

Petra

Aus der Richtung Palma kommend erreicht man nach ca. 45 km das kleine Städtchen Petra. Es ist ein sehr ruhiger Ort, den man zu Fuß erschließen sollte. Den Mietwagen kann man gegenüber der Kirche abstellen und den Rundgang bei der Kirche beginnen. Markant ist bei der Kirche von Petra der sechseckige Glockenturm. In der Kirche wurde 1713 ein Bauernsohn getauft, der später ins Franziskanerkloster eintrat um dann Mitglied im Orden des Heiligen Franz von Assis zu werden. Er ging dann als Missionar Fra Juniper Serra nach Amerika und gründete dort einige Missionen, die sich zu Großstädten in Amerika entwickelten u.a. San Francisco. Seine Büste befindet sich heute im Kapitol von Washington.

Auch in Petra wird er in einem Museum geehrt. In diesem Museum findet man Exponate über das Leben dieses Missionars. Petra ist auf Mallorca eines der bekannten Weinanbaugebiete. Nach dem Besuch der Stadt ist es möglich das Kloster Ermita Nostra Senyora de Bonany zu besuchen. Das Kloster ist zu Fuß oder per Fahrrad über einen Weg zu erreichen oder man benutzt die am Ortseingang ausgeschilderte Straße.

Blick auf die Stadt Petra Kirche in Petra Innenhof des Kloster

Ermita de Bonany

Die Wallfahrtskirche Ermita de Bonany ist schon von weitem zu sehen, da sie auf einem Berg errichtet wurde.
Die Straße zum Kloster führt an einer schönen Landschaft vorbei, die geprägt ist von Obstbäumen und Wiesen auf denen Tiere weiden. Die erste Wallfahrtskapelle wurde zu Beginn des 17. Jahrhundert auf dem Berg errichtet. Die ersten Einsiedler kamen 1896 und bis 1925 wurde die heutige Kirche erbaut. An der Eingangspforte sind zwei Keramik Tafeln, die sich auf die Darstellung zweier Legenden beziehen. Bis zum Hauptportal führt dann ein mit Bäumen eingefasster Weg. Die Kirche hat zwei Glockentürme und eine hohe Kuppel. In der Kirche sind sehr schön gestaltete Altäre.
Auf dem Hochaltar ist die Mutter Gottes in Form einer bunten Holzfigur dargestellt. Von der Aussichtsterrasse hat man einen weiten Blick in die Umgebung von Petra. Im Kloster befindet sich eine Pilgerherberge.

Blick auf Ermita de Bonany Zugang zur Ermita de Bonany
Seitenansicht des Kloster Altar Innenhof des Kloster

Randa – Puig de Randa

Nicht weit von Llucmajor entfernt sieht man bereits den 542 m hohen Puig de Randa. Am Fuße des Berges liegt das das kleine Dörfchen Randa. Ein kleiner Bummel durch den Ort zeigt uns einige kleine Häuser, aber auch kleine nette Restaurants. Von Randa geht es dann über eine gut mit dem Mietwagen zu befahrende Straße, die hinauf zum Kloster Santuari de Nostra Senyora de Cura führt. Bei der Benutzung der Straße muss man aber auch hier wieder auf die Radfahrer hinweisen, die diese Auf- und Abfahrt gern benutzen.

Außerhalb des Klosters ist ein großer Parkplatz. Durch ein Tor, auf dessen Krone ein Steinkreuz ist, kommt man in den Innenhof. Der Innenhof ist sehr schön gestaltet und man kommt von hier zu den einzelnen Komplexen des Klosters. Der wichtigste Teil ist dem Gedenken an Ramon Llull, der hier als Einsiedler lebte, gewidmet. Es wird hier sein Vermächtnis als Gelehrter gewürdigt. In der Ausstellung sind Gemälde, Bücher und Schriften zu sehen. An diesem Platz befindet sich ein Hinweis darauf, dass an dieser Stelle, wo Ramon Llull einst lebte, Anfang des 16 Jahrhundert eine Sprachschule gegründet wurde. Hier lernten die Studenten Latein und griechisch, bevor sie die Universität besuchten.

Die Klosterkirche zieht viele Pilger wegen des Bildes der Senyora de Cura an. Ansehenswert ist auch der Terrassenhof des Klosters. Von hier hat man einen sehr schönen Ausblick auf das gesamte Gebiet um Randa. Hier hat man auch einige alte Geräte, die in der Landwirtschaft einst in Anwendung kamen, ausgestellt. In diesem Terrassenhof befindet sich auch ein Restaurant. Wenn man das Kloster verlässt und wieder abwärts fährt, ist am Berg auch das Kloster Santuari de Sant Honorat ausgeschildert. Dieses Kloster wurde im Jahr 1394 gegründet. Ein weiteres Kloster befindet sich ca. 3 km vor Randa. Es ist das Kloster Santuari de Nostra Senyora de Gracia. Dieses Kloster wurde unter mächtigen Felsüberhängen gebaut. Von hier hat man ebenfalls einen sehr guten Ausblick in die Umgebung.

Blick vom Kloster Santuari de Curi Kloster Santuari Gracia
Seitenansicht des Kloster Randa Aussenansicht des Kloster Santuari de Cura Blick auf die Klostergebäude des Kloster Santuari de Cura

Portals Nous

Portals Nous befindet an der Südwestküste Mallorcas und liegt an einer von schönen Buchten geprägten Küste. Portals Nous hat sich in den letzten Jahren zu einem exklusiven Urlaubsort entwickelt. Besonders der Yachthafen nimmt einen hohen Stellenwert ein, denn er ist der mondänste Yachthafen von Mallorca. Die Yachten, die hier angelegt haben gehören zu den teuersten Yachten, die zu finden sind. Von diesem Niveau sind auch die Restaurants, Bars und Boutiquen bestimmt.

Nicht weit vom Hafen befindet sich in der Bucht auch ein kleiner Badestrand. Vom Hafen bis in die Altstadt und oberhalb der Altstadt kommt man an schönen und luxuriösen Villen vorbei, die aber zum großen Teil nicht von Mallorquinern bewohnt werden. In der Altstadt gibt es an der Hauptstraße einige gute Restaurants, dabei ist besonders ein mallorquinisches Restaurant unmittelbar in einer Nebenstraße nahe der Hauptstraße zu empfehlen. Angrenzend an die Altstadt sind einige Hotels und Appartementhäuser errichtet. Der Ort wird sehr stark von englischen Touristen frequentiert.
Nicht weit von Portals Nous ist in Richtung Puerto Portals das Marineland. Hier können sie Delfine, Seelöwen, tropische Fische, Pinguine, Affen, Papageien und weiter Tiere erleben. Der Besuch von Marineland wird besonders die Kinder begeistern.

Hafen

Yachthafen

Llucmajor

Aus Palma kommend erreicht man Llucmajor nach ca. 20 km. Die Bedeutung von Llucmajor liegt in seiner Geschichte begründet. Bei Llucmajor kam es 1349 zu einem militärischem Aufeinandertreffen der Truppen von Jaume III und des Königs von Aragon. In dieser Schlacht fiel Jaume III. und mit seinem Tod verlor Mallorca seine Unabhängigkeit.

Am Ende der Straße Esplanade Jaume III ist das Standbild des sterbenden Königs zu sehen. Durch die kleinen Straßen und Gassen kommt man zum Markt. Der Markt ist in Form eines Dreiecks gestaltet. Hier finden am Montag und Freitag immer Wochenmärkte statt.
Um den Markt herum gibt es historische Kaffeehäuser und kleine Restaurants. Erwähnenswert ist auch die Pfarrkirche Sant Miguel im Stadtzentrum gelegen. Llucmajor verdankt ihren Reichtum der Schuhindustrie, die heute fast nur noch für den Export produziert.

Marktplatz Markt

Muro

Wenn Sie bei Ihrem Palma de Mallorca Urlaub von Alcudia in Richtung Inca fahren sollte man einen Abstecher in die kleine Stadt Muro unternehmen. Erstmalig erwähnt wurde der Ort unter einem arabischen Namen im Jahr 840.

Bereits in dieser zeit entwickelt sich der Ort auf Grund der fruchtbaren Ländereien zu einer wohlhabenden Stadt. Wenn man in Muro angekommen ist, sieht man bereits den Glocken der Pfarrkirche Sant Joan Baptista. Wenn man dann vor der Kirche steht stellt man fest dass der der Glockenturm in seiner quadratischen Bauweise neben der Kirche steht und nicht mit der Kirche verbunden ist. Im Stadtzentrum befindet sich das Museu Etnologic. In diesem Museum sind landwirtschaftlich Geräte, Keramik und andere Ausstellungsstücke zu sehen, die von den handwerklichen Fähigkeiten der Bewohner Auskunft geben. Nicht weit vom Stadtzentrum entfernt hat in einem historischem Gebäude mit einem sehr schönen Innenhof eine Musikschule ihr Domizil.

Kirche Muro Musikschule in Muro Kirche
Strand Muro Kirchturm Sandstrand
Altstadt

Andratx

Der Ort Andratx liegt im westlichen Teil der Serra Tramuntana.
Landschaftlich haben wir auf der einen Seite die schroffen Felsen des Gebirges, die ins Meer abfallen und auf der anderen Seite sanfte Küstenabschnitte. Der Ort Andratx geht bis ins 2. Jahrhundert zurück und wurde durch die Römer gegründet. Während der Herrschaft der Araber wurde das gebiet um Andratx weiter entwickelt und ist seit Jahrhunderten auf Grund des fruchtbaren Ackerlandes mit der Landwirtschaft verbunden.

Kommt man mit dem Mietwagen nach Andratx hat man als Erstes den Palast Son Mas im Blickfeld. Dieser Palast ist heute Sitz der Stadtverwaltung. Von hier hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt und die Umgebung mit den zahlreichen Baumplantagen. Der kleine Park des Palastes ist sehr schön gestaltet. Von hier kommt man, wenn man die Hauptstraße überquert, sofort in die Altstadt. Besucht man Andratx an einem Mittwoch ist man in der Altstadt sofort auf den Wochenmarkt. Fährt man mit dem Mietwagen am Tag des Wochenmarktes in den Ort, so sollte man zeitig kommen, denn die Parkmöglichkeiten sind begrenzt. Auf diesem Wochenmarkt, der in den Straßen der Altstadt abgehalten wird, werden viele Erzeugnisse wie Obst – Gemüse, Kunsthandwerk und Bedarfsartikel angeboten.

Ein Bummel durch die Stadt mit seinen kleinen Gassen vermittelt einem einen Eindruck vom Leben in der Stadt. Im Stadtzentrum auf einer kleinen Anhöhe kommt man zur Kirche Santa Maria d‘ Andratx. Die erste Kirche wurde im Jahr 1248 geweiht. Die heutige Kirche wurde in mehren Etappen gebaut. Der Bau erstreckte sich von 1703 bis um 1800 und wurde mit Glockenturm und Chor beendet. Der Hauptaltar wurde der Heiligen Mutter Gottes gewidmet. Wenn sich Urlauber für diese Region entscheiden, sollte sie unbedingt einen Mietwagen buchen, weil geeignete Badestrände sehr wenig vorhanden sind. Ein feiner Sandstrand befindet sich Sant Elm. Sehr abwechslungsreich ist eine Fahrt mit dem Mietwagen über den Coll de Sa Gremola bis nach Estallencs. Hier haben sie herrliche Ausblicke auf die Steilküste und das Meer.

Bergansicht Stadtverwaltung Stadtverwaltung
Kirche Andratx Kirche Altstadt

Port d‘ Andratx

Port d‘ Andratx liegt im Südwesten und ist einer der schönsten Häfen von Mallorca.
Früher diente der Hafen nur zum Ausladen der Waren, die für die Stadt Andratx bestimmt waren. Die Bucht war oft das Angriffsziel von Piraten und somit für eine ständige Ansiedlung gefährlich. Erst später siedelten sich hier vor allem Fischer, die auch heute noch Ihre Boote im Hafen haben.
Wenn man am Hafen entlang bummelt hat ein Teil des Hafens das richtige Flair eines Fischereihafens, denn bei den Booten liegen die Netze und das Zubehör und man spürt den Geruch von Meer und Fisch.

Der Hafen von Port d‘ Andratx ist aber heute auch ein bekannter und beliebter Jachthafen. Sie können hier große Luxusjachten von Prominenten speziell in den Sommermonaten bewundern. Abseits der normalen Wanderwege, wenn Sie in die Berge wandern, finden sie an den Hängen luxuriöse Villen ( Tip: Mallorca Holiday Letting ), die einen herrlichen Blick auf verschiedene Buchten bieten. Beim Aufenthalt in Port d‘ Andratx werden sie im Hafen und an der Bucht viele kleine Restaurants entdecken, die eine große Auswahl an Gerichten, vor allem auch frischen Fisch, anbieten. Von hier aus kann man das interessante Treiben in einem Hafen beobachten und die frische Seeluft genießen. Als besonderen Tipp für einen Restaurantbesuch empfehlen wir die Abendstunden, wenn an den Bergen in den Villen die Lichter angehen und die Jachten in den Hafen einlaufen. Dieses bietet eine besondere Atmosphäre, die sicher in ihrer Erinnerung der schönen Erlebnisse eines Mallorca Urlaubs bleibt.

Hafen Port Andratx
Promenade Andratx Kirche Altstadt

Deia

Einer der schönsten Orte, Deia liegt im Westen der Insel Mallorca. Es wird als Künstlerdorf bezeichnet ist wohl ein absolutes muss unter den Sehenswürdigkeiten Mallorca und liegt hoch über dem Meer an den grünen Berghängen des Teix. Der Ort hat eine lange Geschichte und entstand als eine arabische Ansiedlung, die später durch Jaume I. erobert wurde. Im Mittelalter siedelten sich Mönche an und später wurde der Ort durch eine italienische Adelsfamilie als Wohnort gewählt. Bereits im Ende des 19 Jahrhundert zog es verschiedene Künstler nach Deia. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert wählte der englische Schriftsteller Robert Ranke – Graves Deia als seinen Wohnort, der besonders als ein Förderer junger Künstler wirkte. Gemeinsam mit dem Amerikaner Walden, ein Maler und Archäologe, gründeten sie ein Kunst – und Archäologie Museum. Seit dieser Zeit bis heute stellen junge Künstler ihre Arbeiten in den Galerien des Ortes Deia aus.

Ansicht Kirche Deia Deia Ausblick von Deia
Ausblick von Deia Gassen in der Altstadt Altstadt

In den letzten Jahren haben sich viele Ausländer Deia als ihren Wohnsitz gewählt, so dass der Ort zu einem Touristenanziehungspunkt wurde. Aber trotzdem seinen ruhigen verzaubernden Charme, besonders in den späten Nachmittagsstunden ( wenn die Touristen den Ort verlassen haben ) bewahrt hat.

In den Monaten Juli und August findet ein Musikfestival statt, zu dem viele bekannte Künstler der Musik erscheinen. Bei der Anfahrt sieht man bereits den Ort wunderschön am Berghang gelegen, überragt von der Kirche, die an der höchsten Stelle errichtet wurde. Die Straße führt um den Berg herum bis man in den Ort kommt. Nach der Ortseinfahrt Deia, haben Sie gleich auf der linken Straßenseite einen öffentlichen Parkplatz. Da sonst die Parkmöglichkeiten in dem Bergdorf knapp sind, sollten Sie diesen auch gleich nutzen.

In Deia sollte man unbedingt einen Besuch des alten Friedhofs vornehmen. Nicht nur wegen den Grabmälern einheimischer Bewohner und viele ausländischer Künstler, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, sondern auch wegen seiner traumhaften Lage, die sicherlich auch bei Ihnen unvergessliche Eindrücke von Ruhe und einem der überwältigendsten Ausblicke auf Meer und das Gebirgsmassiv bietet. Nach einem Besuch der Pfarrkirche Sant Joan Baptista sollte man unbedingt noch die verträumten kleinen Gassen des Ortes Deia erkunden.
Er bietet eine ganze Reihe von sehenswerten Gebäuden, die einen Eindruck von der Entwicklung des Ortes und seiner Bewohner vermittelt.
Von Deia führt eine schmale Straße zur Cala de Deia. Es ist aber nicht unbedingt empfehlenswert diese Straße mit dem Pkw zu nutzen, weil man unten kaum Parkmöglichkeiten hat. Besser ist es den Weg hinabzusteigen und die Umgebung zubetrachten. Unten befinden sich ein kleiner Strand und ein kleiner Fischerhafen. Hier sollten im Restaurant den fangfrischen Fisch kosten. Bedingt durch die Felsen, die weit ins Wasser reichen ist es ein beliebtes Tauchrevier.

Ausblick vom Friedhof Deia Ausblick von Friedhof Deia
Ausblick von Friedhof Deia Deia Deia
Friedhofskapelle Friedhofskapelle Deia Friedhofstor
Kirche Deia Kirche Deia Weg neben der Kirche in Deia

Coves del Drac / Porto Christo

Ein besonderer Anziehungspunkt sind die Höhlen ” Coves del Drac ” oder auch Cuevas del Drach = ” Drachenhöhlen “, diese befinden sich in unmittelbarer Nähe der von Porto Christo. Der überlieferten Sage nach soll ein Drache in dieser Höhle einen Schatz bewachen, sobald sich aber jemand wagte diesen Schatz in der Höhle zu suchen, verlief dieser sich in dem Gängesystem der Drachenhöle und wurde nie mehr gesehen. In der Coves del Drac wird durch ein einzigartiges Beleuchtungssystem eine romantische Atmosphäre geschaffen. Für Besucher der Coves del Drac sind ca. 2km des Gängesystems heute zugänglich. Ein weiteres Highlight der Drachenhöhle ist der Lago Martel, der Lago Martel oder auch Martelsee ist einer der weltweit grössten unterirdischen Seen mit einer Länge von ca. 190m und eine Breite von ca. 40m. Ein absolutes Höhepunkt des Besuchs der Drachenhöhle findet am Ende des Gängesystems statt, hier sind Tribünen aufgebaut. Auf diesen Tribünen können Sie ein kleines Klassisches Konzert erleben, die Ihnen Musiker auf Booten vortragen. ( Diese Atmosphäre muss man erlebt haben ) Die Höhlen sind für Besucher das ganze Jahr geöffnet. Gerade zur Hauptsaison sollten Sie schon etwas Zeit für den Besuch der Coves del Drac mitbringen , da dieses ein sehr beliebtes Ausflugsziel ist und dieses von fast jedem Reiseveranstalter mit Bussen angefahren wird. Versuchen Sie deshalb möglichst die Anreise zu den Drachenhöhelen mit einem Mietwagen und seien Sie wenn es Ihnen möglich ist gleich zur Öffnung um 10Uhr an den Coves del Drac, da sich um 10Uhr die Besucherströme noch in Grenzen halten. In der Nebensaison ist ein Besuch der Coves del Drach natürlich etwas entspannter.

Wenn Sie mit dem Mietwagen zu den Drachenhöhlen anreisen möchten, finden Sie diese im Süden von Porto Christo > Strasse PMV 401-1 Richtung Calas de Mallorca

Öffnungszeiten: April - Oktober 10 - 17 Uhr , November - März 11 - 15 Uhr
Eintritt: 10¬ Kinder bis 7 Jahre frei

Parkplätze stehen vor der Höhle kostenfrei zur Verfügung
Die Höhle war zwar schon lange vorher bekannt, wurde aber erst im Jahre 1896 von dem Franzosen Eduard Alfred Martel erforscht.

Naturpark S’Albufera

Der Naturpark S’Albufera ist das gröste Feuchtbiotop der Balearen und liegt mit einer Grösse von ca. 1700 Hektar an der Bucht von Alcudia. 1985 wurde der Naturpark S’Albufera unter Naturschutz gestellt. Entstanden ist dieses grosse Feuchtbiotop durch eine alte Lagune, welche mit der Zeit durch Dünen abgetrennt wurde. Der Naturpark Albufera beheimatet ca. 200 verschiedene Vogelarten, ebenso ist der Naturpark jedes Jahr Rastplatz für tausende von zugvögeln. Für einen Blick auf diese artenvilefalt haben Sie die Möglichkeit von schilfgesäumten Wander- und Fahrradwegen. Vögel können Sie ebenfalls bestaunen ohne diese in Ihrer gewohnten Umgebung zu stören, hierzu wurden extra getarnte Beobachtungshütten errichtet. Eine Besonderheit für einen Naturpark ist auch das der Naturpark S’Albufera in einen Salzwasser und einen Süsswasserbereich eingeteilt ist, natürlich beide mit unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten. Wenn Sie sich für einen Besuch im Naturpark S’Albufera entschieden haben, suchen Sie bitte vorher das Informations Besucherzentrum am Eingang auf, hier liegen mehrsprachige Erklärungsbroschüren aus. Für eine optimal Beobachtug der Tierwelt ist ein Fernglass von Vorteil, wenn Sie kein eigenes besitzen, haben Sie die Möglichkeit sich eines im Besucherzentrum des Naturpark auszuleihen. Gerade die Sommermonate eignen sich für die Vogelbeobachtung, da dann die grösste Artenvielfalt hier anzutreffen ist. Neben dem Besucherzentrum befindet sich auch ein kleines Museum über den Naturpark S’Albufera. Den Eingang zu diesem Naturpark S’Albufera auf dier Strasse zwischen Alcudia und Can Picafort.

Öffnungszeiten für den Naturpark S’Albufera sind April - September 9 - 18 Uhr und in der Nebensaison Oktober - März ist der Naturpark von 9 - 17 Uhr geöffnet

Puíg Major

Der Puig Major ist der höchste Berg der Insel Mallorca mit einer Höhe von 1.443m im Gebirge Serra de Tramuntana. Leider ist der Gipfel Militärisches Sperrgebiet.

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Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit mit Pixelio und den Fotografen: Bild 2: Schmuttel Bild 3: Wolfgang Ludewig Bild 4: A.Dreher

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