Mallorca - facettenreich und ueberraschend

Mallorca - facettenreich und überraschend

Es fällt schon auf dem Flughafen auf: Die Passagiere nach Mallorca können nicht unterschiedlicher sein. Einige machen kein Hehl daraus, dass sie einige Ballermann-Erfahrung haben. Aber der Großteil der anderen Reisenden macht eher den Eindruck, dass sie die „Saufhochburg“ Ballermann noch nie gesehen haben und auch nicht sehen möchten. Sie interessieren sich für das „echte“ Mallorca oder aber für einen erholsamen Strandurlaub.

Dies tat man auch schon um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert, allerdings mit einer langwierigen Anfahrt. Man brauchte Zeit, die heute niemand mehr hat. So wurden Flugzeuge für Mallorca zu einem wahren Segen. Alleine um die 3,5 Millionen Deutsche schweben heute auf ihrer Lieblingsinsel ein. Kein Gedanke daran, dass es geschichtlich gesehen noch gar nicht so lange her ist, dass Kutschen das Stadtbild von Palma dominierten. Ein Vorreiter des Tourismus war ein Österreicher, der Erzherzog Ludwig Salvator mit seinen sieben Büchern mit dem Titel „Die Balearen in Wort und Bild“. Bereits im Jahre 1903 wurde das erste Grandhotel eröffnet; heute jedoch beherbergt es eine Kulturstiftung. Mallorca feierte ein ganzes Jahr lang sein hundertjähriges Tourismusjubiläum mit Vorzeige-Neubürgern: Michael Douglas, Michael Schumacher, Boris Becker, Uwe Ochsenknecht und andere haben sich auf der Insel zumindest einen Zweitwohnsitz zugelegt.

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Reiseinformationen zu Soller

Durch weites flaches Land, vorbei an Feldern und Wiesen, kleinen Ortschaften und über gut ausgebaute Straßen – Europa lässt grüßen – geht es Richtung Tramuntana – Gebirge. Es liegt ganz im Westen und zieht sich fast die gesamte Länge von Norden nach Süden entlang. Man sieht es schon aus der Ferne, lange bevor man ankommt. Früher führte hier eine kurvenreiche, enge Straße über das Gebirge, im Winter eine Schlitterbahn und eigentlich sogar für den Verkehr gesperrt ist. Heute gibt es den Tunnel, durch den man in wenigen Minuten auf der anderen Seite des Gebirges wieder herauskommt. Er kostet zwar eine kleine Gebühr ( 2007 - 8,-€ ), wenn man vom Rest der Insel hinter die versteckten Gebirgszüge fährt, aber dafür darf man sie gratis wieder verlassen.

Über die C711 taucht man also ein in den hell erleuchteten Tunnel und kommt in einer völlig anderen Welt auf der gegenüberliegenden Seite wieder raus. In einer sanften Kurve fährt man die breite Schnellstraße herunter, vorbei an Häusern, einer Tankstelle, an Feldern und Richtung Soller oder seinen Hafen.
Doch man kann auch anders als mit dem Auto. Der so genannte ‘Rote Blitz‘ ist eine nostalgische alte Bimmelbahn aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts. Ursprünglich gebaut für den Transport der Orangen, die hier viel angebaut und bis nach Palma gebracht werden, ist er heute eher eine Touristenattraktion. Eine etwas unbequeme allerdings, denn sie ist nach wie vor im Ursprungszustand aus Holz. Man kann bis zum Hafen herunter fahren.

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Mallorca - Faszination einer Urlaubsinsel

Flughafen Mallorca, Gepäckausgabe. Die Passagiere schauen gespannt auf das Förderband, warten auf ihren Koffer. Es sind aber nicht nur die üblichen Gepäckstücke, ganze Bergsteigerausrüstungen, Wanderutensilien, Nordic-Walking-Stöcke, Surfbretter, Fahrräder und noch vieles mehr bringt großes Staunen in die Gesichter vieler Urlauber.

Zu schnell wird Mallorca auf Bettenburgen und Ballermann reduziert. Beides ist in der Tat auf der Insel zu finden, aber eben nur zu einem kleinen Teil. Auch was man auf dem Förderband am Flughafen gesehen hat, ist Mallorca - und noch viel mehr.

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Alcudia Umgebung Bericht

Die spanische Insel Mallorca ist und bleibt das beliebteste Reiseziel der deutschen aber dies zurecht.

Denn welche Insel kann man so schnell erreichen, wie Mallorca!? Selbst aus dem tiefsten Norden Deutschland, erreicht man diese Insel mit dem Flugzeug in ca. 2.30 Stunden.
Man sollte wenn man nach Mallorca reist, immer die Bucht von Alcudia buchen, denn selbst wenn man eigentlich dort nur aufs feiern aus ist, ist dieser Ort der richtige.

Arenal oder Palma, dort wo sich das tägliche Nachtleben abspielt, erreicht man von der Bucht Alcudia in ca. 1 Stunde Fahrzeit.
Auch Busse fahren dort regelmäßig hin, so dass man auch ganz in Ruhe dort feiern kann, bzw. etwas trinken kann, ohne sich Gedanken zu machen, wer denn nun nach Hause fährt. Der Riesen Vorteil in Alcudia ist, dass man dort auf der einen Seite einen ganz ruhigen Urlaub verbringen kann und auf der anderen Seite dort über eine sehr gute Verkehrsanbindung verfügt, so dass man sämtliche Ziel der Insel ansteuern kann.

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Expedition in die Naturschutzparks von Mallorca

Natur- und Artenschutz ist spätestens seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts auch auf Mallorca ein Thema. Seit dem sind drei wunderschöne Naturschutzparks auf der Insel entstanden. Alle drei liegen im Osten und einer der schönsten ist S`Albufera weit im Norden zwischen Alcudia und Can Picafort. Seit 1985 als schützenswertes Gebiet ausgeschrieben, umfasst es heute rund 20 Quadratkilometer der wichtigsten Feuchtgebiete der Balearen. Mehr als 10.000 verschiedene Vogelarten machen hier auf ihrer jährlichen, großen Winterreise Station, über 200 wohnen dauerhaft hier. Das von Kanälen durzogene Salz- und Süßwasserareal mit vielen seltenen Pflanzen, Reptilien und Amphibien lädt geradezu zu Wander- oder Fahrradtouren ein. Moutainbiking ist hier allerdings verboten.

Wer meint, dass das für einen Familienausflug mit Kindern zu langweilig ist, der hat die Sache nicht richtig angepackt. Mit der richtigen „Expeditionsausrüstung“ wird der Tag im Naturschutzpark zum absoluten Abenteuer, das direkt am Eingang an der englischen Brücke, der Pont des Anglesos, an der C712 zwischen Alcudia und Can Picafort beginnt. Dort erhält man neben der Erlaubnis den Park zu betreten auch jede Menge Informationen über seine Bewohner und seine Geschichte. So erfuhren wir dort, dass bereist im Jahre 1871 versucht worden ist, das Gelände trocken zu legen, um es der landwirtschaftlichen Nutzung zuzuführen. Das waren zwei Engländer, daher auch der Name der Brücke. Aber hier hängen auch viele Schautafeln von seltenen Vögeln, die der Parkaufsicht netterweise zu melden sind, wenn man sie sieht, da sie als äußerst rar gelten. Also haben wir unsere Kids und uns mit Feldstechern und einfachen Kameras ausgerüstet und uns auf den ausgeschilderten Rundweg gemacht. Die Spannung etwas Seltenes vor die Linse zu bekommen, wurde nur noch durch die bizarre Landschaft unterstrichen. Im Hintergrund versank in nebliger Zuckerwatte das Massiv der Sierra de Llevant, dem Bergrücken der sich durch das östliche Mallorca zieht. Im Vordergrund lauschten wir der unüberhörbaren Symphonie der ortsansässigen Frösche. Diese ist allerdings nur im Frühjahr zu hören, obwohl der Park ganzjährig ein Highlight der Insel darstellt. Mannshoher Schilf, unterbrochen von knorrigen Bäumen und wilden Orchideen, vermitteln den Charme einer wilden, unberührten Romantik. Direkt gegenüber des Eingangs am Ufer einer malerischen Lagune befindet sich die erste von zahlreichen Beobachtungshütten entlang des Rundwegs. Wieder informieren hier Schautafeln über die seltenen Exemplare, die von hier aus möglicherweise zu sehen sind. Das macht die Sache auch für Laien einfach und meine Kinder waren mit Begeisterung dabei. Wie kleine Entdecker spähten sie durch ihre Ferngläser, immer voll der Spannung einen der seltenen Vögel zu fotografieren. Leider wurde uns dieses hier sonst so häufige Glück nicht zu Teil, was aber unserer Stimmung keinen Abbruch tat. So wanderten wir von Abschnitt zu Abschnitt und ließen uns mehr und mehr von faszinierenden Umgebung verzaubern. Da es inmitten von Natur pur kaum Catering-Angebote gibt, empfiehlt es sich Marschverpflegung für einen Tag mit zu nehmen.
Einen Wehrmutstropfen gibt es allerdings auch aus diesem wunderschönen Teil der Insel zu berichten. Obwohl das Gelände bereits wie erwähnt 1985 unter Naturschutz gestellt wurde, wird es dennoch durch das nahe gelegene Kraftwerk in Sa Poble und der ständigen Überdüngung der angrenzenden Landwirtschaft bedroht. Zahlreiche Umweltverbände kämpfen seit Jahren für eine Verbesserung der Umstände.
Wenn man schon einmal im Nordosten von Mallorca ist, sollte man auf keinen Fall einen Besuch des Cap de Pinar oder des Cap Formentor versäumen. Wen ein 15 Kilometer langer Fußmarsch nicht schockt, sollte sich unbedingt per Pedes von Alcudia auf den Weg machen. Treu nach dem Ghandi-Motto: „Der Weg ist das Ziel“, kommt hier jeder Naturfreund auf seine Kosten. Einzigartige Panaormablicke säumen den Weg, an dessen Ende das Kloster Ermita de la Victoria liegt. Abgesehen von der traumhaften Sicht auf die Bucht von Alcudia und Pollenca hat man hier die Möglichkeit zur Rast und die einfache Paella, die hier angeboten wird, ist einfach ein Gedicht. Das Kloster, das aus dem 17. Jahrhundert stammt, dient heute als komfortable Herberge mit zwölf Zimmern zu erschwinglichen Preisen. Wer Ruhe und Unberührtheit sucht, ist hier in der Bergwelt der Serra Tramuntana genau an der richtigen Adresse.
Von Port de Pollenca aus erreicht man in kurzer Zeit ein weiteres Ausflugziel im Nordosten von Mallorca, das Cap Fomentor. Auch hier ist der Weg, der sich in Serpentinen nach oben, vorbei an einem absolut sehenswerten Leuchtturm, schlängelt, schon ein Genuss. Die idyllische Landzunge ragt mit ihren zerklüfteten Steilküsten weit ins Meer und ist ein imposanter Augenschmaus. Dass dies schon Charlie Chaplin und Winston Churchill zu schätzen wussten, davon zeugt unter anderem das Hotel Formentor, das von beiden seinerzeit ein beliebtes Reiseziel war. Es lohnt sich schon hier auf eine kleine Erfrischung anzuhalten und den immer noch reizvollen Charme vergangener Tage zu atmen.
Last but noch least würde ich in dieser Ecke Mallorcas noch den Besuch des Castell de Capdepera empfehlen. Es gilt als die besterhaltenste Ruine dieser Art auf der Insel und macht einen Entdeckertag – speziell mit Kindern – komplett.

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Ein Segeltörn rund um Mallorca – ein grandioses Erlebnis

Wenn man das Inselinnere von Mallorca bereits bereist und entdeckt hat, diese grandiose Landschaft immer wieder zur Rückkehr animiert, dann ist es ein großer Fehler zu glauben, dass man nun alles gesehen hat. Diese Erfahrung machten wir, als unser Skiclub einen Segeltörn rund um die Insel anbot. Eigentlich wollten wir gar nicht mit, eben, da wir glaubten, durch unsere verschiedenen Urlaube alles zu kennen. Da jedoch kurzfristig zwei Personen absagten, sagten wir zu.

Unser Vereinsvorsitzender hatte den Segeltörn „Rund Mallorca“ sehr sorgfältig vorbereitet, mit eigenem Koch und zwei weiteren erfahrenen Seglern. Wir dagegen waren noch nie auf einem Segelschiff, wussten nicht einmal ob wir überhaupt seetauglich sind.

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Die schönsten Plätze Mallorcas - fünf spezielle Tipps

Ich erinnere mich noch ganz genau an meine ersten Urlaube auf Mallorca.

Es war natürlich am Strand, aber ich wollte auch einiges auf der Insel sehen. Und die Reiseführer empfahlen meistens das, was alle anderen auch empfohlen haben.

Was nichts anderes heißt, dass zu den in Reiseführern aufgeführten Sehenswürdigkeiten „alle“ hinfahren. Das wollte ich mir nicht antun. So war ich dankbar, dass ein Spanier mir den einen und anderen Tipp gab, wo es am schönsten sein soll.

Guten Gewissens kann ich sagen, dass jeder Tipp ein Volltreffer war. Und heute möchte ich gerne von diesen Tipps einige weitergeben – ohne zu verheimlichen, dass ich mich hüten werde, alle zu verraten. Natürlich sind die Tipps sehr subjektiv, aber ich kann versprechen, dass es nicht viele Plätze auf Mallorca gibt, die noch schöner sind, und die behalte ich – wie gesagt – für mich.

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Mallorca Sehenswürdigkeiten - Burgen, Ruinen und sensationelle Aussichten

Der letzte Mallorca Urlaub, den wir erstmals in den Herbst verlegten, sollte etwas ganz Besonderes werden. In einem Buch hatte ich gelesen, dass Mallorca auch eine Insel der Burgen und Ruinen ist. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich schon unzählige Male auf der Insel war, aber noch nie darauf geachtet habe.

Als ich mich auch nur ein wenig mit dieser Materie beschäftigt habe, war sehr schnell klar, dass Mallorca, die mit allem so überaus gesegnete Insel, auch diesbezüglich ihr Licht keineswegs unter den Scheffel zu stellen braucht. Auf Karten ist zu erkennen, dass die Burgen und ihre Reste fein säuberlich in allen Himmelsrichtungen und der Inselmitte verteilt sind.

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Reisebericht Mallorca Reisen - wir kommen immer wieder

Wir sind wieder einmal auf Mallorca Reise gewesen und sind wieder einmal mehr als zufrieden. Was denn sonst! Und wieder einmal hatten wir den Eindruck, dass diese wunderbare Insel für jeden Gast das Richtige für einen Urlaub bietet. Die ganze Insel Mallorca gibt das ganze Jahr über alles, was sie zu bieten hat. Rekordverdächtige zwölf Millionen Touristen waren es allein im vergangenen Jahr. Aber man merkt es nur in den Zentren und ihren Stränden.

Wieder einmal waren wir in einem Hotel in Pollenca. Eine warme Brise wehte unter einem grandiosen Himmel unter verstärkte noch unseren Hunger. Warum Pollenca? Hier befindet sich ein Restaurant, das genau unseren Geschmack entspricht: das „Restaurant Trencadora“ in der Straße Ramón Llull 7, Pollença, Tel. 00 34 / 971 / 53 18 59 (vorher reservieren). Es gehört dem Schlagersänger Peter Maffay, aber ich schwöre, wir kommen des Essens wegen, denn seine Musik gefällt uns gar nicht. Das Lokal und der Garten, in dessen Mitte ein Springbrunnen plätschert, sind ein wunderschönes Ambiente für einen romatisch-kulinarischen Abend. Die Speisekarte bietet einige wenige, aber sensationell perfekte Menüs zu gerade noch akzeptierbaren Preisen. Das frische Gemüse stammt aus Peter Maffays Öko-Finca. Das Menü ist leicht, aber auch ein bisschen italienisch. Und wieder einmal stellten wir fest, dass sich der Weg nach Pollenca gelohnt hat.

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Mallorca > Cala Llombarts - ein Paradies abseits des Massentourismus

Eine der schönsten Buchten Mallorcas befindet sich in Cala Llombarts.

Tief im Süden der Insel bei Santanyi und Cala Figuera gelegen, hat sie sich noch ein Stück typisches und fast unberührtes Mallorca erhalten.

Schon zahlreiche Filmemacher haben den chamanten Reiz dieser noch nicht allzu bekannten, daher auch nicht überlaufenen, Bucht entdeckt und sie zur Kulisse ihrer Streifen gemacht. Unter anderem drehte Dieter Bohlens “Naddel” dort mit SOS Barracuda.

Auch unzählige Postkarten ziert der vorgelagerte Felsen Es Pontas in der Bucht. Das seicht abfallende Ufer macht es außerdem zu einem idealen Badestrand für Familien mit Kindern. Ich war oft mit meinen Kids dort und habe vor allem auch die überschaubare Größe der Bucht und den Blick auf die malerischen Häuser im mallorquinischen Stil, die wie Farbtupfer an den Berghängen zu kleben scheinen, sehr genossen.

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